Was kostet Fernsehen wirklich? IPTV, Kabel und Satellit im Kostenvergleich
Monatsgebühr, Gerät, Installation, Zusatzpakete: Fernsehen kostet mehr als der Preis auf dem Werbeplakat. So rechnen Sie die tatsächlichen Kosten für Ihren Haushalt aus.
Redaktion Deutsch IPTV, veröffentlicht am
Wer wissen will, was Fernsehen kostet, schaut meist nur auf die Monatsgebühr. Dabei fallen je nach Empfangsweg weitere Kosten an: für Geräte, Installation, HD-Zuschläge oder Zusatzpakete. Dieser Artikel zeigt, welche Posten Sie einrechnen sollten, und gibt Ihnen eine einfache Vorlage, mit der Sie die Kosten für Ihren Haushalt vergleichen können.
Die Kostenarten im Überblick
- Laufende Gebühren: Monats- oder Jahresgebühr des Anbieters.
- Einmalige Kosten: Anschaffung von Receiver, Schüssel, Streaming-Stick, Installation.
- Zuschläge: für HD-Qualität, Zweitgeräte oder Zusatzpakete.
- Folgekosten: Ersatzgeräte, Reparaturen, Wartung.
- Unabhängig vom Empfangsweg: Rundfunkbeitrag, ORF-Beitrag oder Serafe-Abgabe – je nach Land. Diese Kosten bleiben bei jedem Empfangsweg gleich.
Satellit
Satellitenempfang hat vergleichsweise hohe Einstiegskosten: Schüssel, LNB, Kabel, Receiver und gegebenenfalls Montage. Danach sind die Grundprogramme oft ohne laufende Gebühr empfangbar; für private Sender in HD fallen je nach Land und Anbieter Zusatzgebühren an. Hinzu kommen praktische Fragen: Ist eine Schüssel am Haus erlaubt? Haben Sie freie Sicht nach Süden?
Kabel
Kabelfernsehen ist bequem, wenn der Anschluss im Haus vorhanden ist. Die Kosten bestehen vor allem aus einer monatlichen Gebühr, teils mit Mindestlaufzeit. Für HD-Programme oder zusätzliche Geräte können Zuschläge anfallen, ebenso Mietgebühren für Receiver oder Smartcards.
DVB-T2
Antennenfernsehen braucht einen kompatiblen Fernseher oder Receiver und eine Antenne. In manchen Ländern sind private Programme in HD nur gegen Gebühr empfangbar. Die Programmauswahl ist kleiner, der Empfang hängt vom Standort ab.
IPTV
IPTV nutzt Ihren vorhandenen Internetanschluss. Die Einstiegskosten sind niedrig: Viele Smart-TVs brauchen gar kein Zusatzgerät, ansonsten genügt ein Streaming-Stick. Die laufenden Kosten sind die Paketgebühr. Bei Deutsch IPTV liegt diese je nach Laufzeit zwischen 15 € für einen Monat und rund 3,70 € pro Monat beim Zweijahrespaket – ohne HD-Zuschlag und ohne Gerätemiete.
Ihre Rechenvorlage
Rechnen Sie die Kosten über zwei Jahre, denn so gleichen sich Einmalkosten und laufende Kosten aus:
| Posten | Ihr Betrag |
|---|---|
| Einmalkosten (Geräte, Installation) | … € |
| + laufende Gebühren × 24 Monate | … € |
| + Zuschläge (HD, Zweitgerät) × 24 Monate | … € |
| = Gesamtkosten über 2 Jahre | … € |
| ÷ 24 = Kosten pro Monat | … € |
Ein Beispiel für IPTV: Ein Fire TV Stick (sofern noch nicht vorhanden) plus das Paket mit 24 + 3 Monaten für 100 € ergibt über zwei Jahre den Gerätepreis plus 100 €. Für Smart-TV-Besitzer entfällt der Stick.
Mehr als nur Geld
Neben den Kosten spielen andere Faktoren eine Rolle: Flexibilität beim Umzug, Nutzung auf mehreren Geräten, Bildqualität, Programmauswahl und die Frage, wie stabil Ihr Internet ist. Einen Vergleich dieser Aspekte finden Sie im Artikel IPTV, Kabel, Satellit oder DVB-T2.
Fazit
IPTV ist bei den Einstiegskosten und der Flexibilität meist im Vorteil, Satellit kann bei langfristiger Nutzung ohne Zusatzpakete günstig sein, Kabel punktet mit Bequemlichkeit. Rechnen Sie mit der Vorlage für Ihren Haushalt nach – und probieren Sie IPTV mit dem kostenlosen Test unverbindlich aus.